Whey Protein Vergleich

Whey Protein Ratgeber

Interessante Fragen zum Thema Whey Protein und Proteinpulver in der Übersicht

Die Verbesserung von Whey Konzentraten nennt man Isolate. Hergestellt werden kann es in zwei verschiedenen Arten: Ionenaustauschverfahren und Mikrofiltration

Hydrolysat sind Whey Konzentrate oder Isolate die durch den Einsatz von Enzymen in kleinere Fragmente (Di- und Tripeptide) aufgeteilt wurden. Prozesse welche der Körper selbst ausführen würde, werden damit schon in der Herstellung durchgeführt. Dein Organismus kann durch diesen vorausgegangenen Prozess die Proteine viel schneller verarbeiten. Möglich ist dies durch diese enzymatische Spaltung die zu einer höheren biologischen Verfügbarkeit führt.

Den Anfang findet alles in der Käseherstellung. Das Whey, welches in der Milch vorkommt, wird dort vom Casein getrennt. Die flüssige Molke hat aber jetzt noch unter einem Prozent Proteingehalt. Durch die sogenannte Ultrafiltration wird dieser Gehalt dann angehoben indem die nicht nutzbaren Bestandteile durch feinste Filter aus der Molke entfernt werden.

Nach dem trocknen hat das Produkt dann schon bis zu 80% Proteingehalt. Der Fettanteil liegt dabei zwischen 4 und 7 Prozent. Da es sechs bis acht Prozent Kohlenhydrateanteil durch den Milchzucker enthält, ist das Whey Konzentrat für Laktoseintolerante Personen nicht zu empfehlen. Die essentiellen Aminosäuren liegen bei 50% und der BCCA Gehalt der 10 Prozent entspricht liegt im höheren Bereich.

Eine erwachsene Person hat pro Kilogramm Körpergewicht rund 0.8 Gramm Proteinbedarf täglich. Personen die sehr viel Sport machen und viel Wert auf einen grossen Muskelzuwachs legen, brauchen ca. 1 bis 2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Whey Protein ist geschlechtsunabhängig anwendbar und eignet sich somit für die Frau wie auch für den Mann. Frauen bedürfen dabei eine kleinere Dosierung.

Egal ob am Morgen, Mittag oder Abend. Whey Konzentrat kann dann eingenommen werden, wenn es am besten passt. Damit es aber seine volle Wirkung entfalten kann, sollte man es direkt nach dem Training einnehmen. Zu diesem Zeitpunkt kann der Körper das Protein am besten aufnehmen und verarbeiten.

Molkeprotein ist das beliebteste in der Branche, und wenn Du  jemanden kennst, der Proteinpulver verwendet hat, dann verwendet er wahrscheinlich Molke als Vor- und Nachbelebungsmittel vor und nach dem Training. Dagegen ist nichts einzuwenden, Molke hat ihre Vorteile, und für diejenigen, die sich nicht streng vegan ernähren, ist es oft eine Frage der Vorliebe.

Aber Molke wird aus Milchprodukten hergestellt, und das kann bei Laktoseintoleranz oder bei Menschen, die allergisch auf Milchprodukte reagieren, zu Problemen führen. Es gibt auch eine so große Auswahl an Molkeprodukten, dass Du am Ende eine billigere Marke erhalten könntest, die möglicherweise nicht nach FDA-Standards entwickelt wurde und für Ihre allgemeine Gesundheit gefährlich sein könnte. 

Mit veganen Nahrungsergänzungsmitteln vermeidest Du das Risiko, an einem hohen Cholesterinspiegel zu erkranken, sowie Herzkrankheiten und leiden nicht an Entzündungen, die bei Molkeprotein aufgrund seiner tierischen Inhaltsstoffe auftreten können.

Aber es gibt Vorteile von beiden Seiten. Molke liefert mehr vollständige Proteine, während Molke auf vegane Weise besser verdaut werden kann. Wir sagen nicht, dass das eine besser als das andere ist. 

Manche Menschen genießen Molke einfach mehr als vegane und umgekehrt, aber was wir damit sagen wollen, ist, dass die Industriestandards für vegane Eiweißpulver sowie ihre rein natürlichen Inhaltsstoffe etwas sind, das man in Betracht ziehen sollte, wenn man genau wissen möchte, was in den Körper gelangt.

Je nach Produkt ist es unterschiedlich, wie viel und wie oft man das Produkt einnimmt. Eine Portion von etwa 30 Gramm am Morgen nach dem Aufstehen ist empfehlenswert. Mit etwas Wasser oder fettarmer Milch gemischt versorgst du damit deinen Körper nach eine katabolen Phase mit den nötigen Aminosäuren. Die Einnahme direkt nach dem Training ist aber die wirkungsvollste. Die Isolate werden dann direkt vom Körper aufgenommen und verarbeitet. Deine Muskeln regenerieren sich dadurch sehr schnell.

Man kann Whey Hydrolysat zu jeder Tageszeit einnehmen. Damit es aber seine volle Wirkung entfalten kann, ist es am besten, wenn du es direkt nach deinem Training zu dir nimmst. Dann wird es auch schnell vom Körper aufgenommen und verarbeitet. Um deinem Körper nach dem schlafen Aminosäuren zuzuführen, kannst du es auch gleich nach dem Aufstehen einnehmen. Ein mit Whey Protein und Wasser oder Milch angemischter Shake, eignet sich super zur Einnahme. Das Hydro Whey ist sehr leicht löslich und du kannst es dadurch auch ohne Shaker direkt im Wasser auflösen und trinken. Hydro Whey ist keinesfalls ein Ersatz für eine normale Mahlzeit. Es trägt zu einer gesunden Ernährung bei, sollte aber nur als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

Das Konzentrat ist das billigste Whey Protein auf dem Markt. Dies ist auf die einfache und günstige Herstellung zurückzuführen und sagt nichts über die Qualität des Proteins aus. Die etwas teureren Whey Proteine sind oft mit Whey Isolat gemischt und kosten um die 20 Euro. Es gibt aber auch die günstigeren Varianten bereits ab 10 Euro. Das ESN Designer Whey, welches zu 30 Prozent aus Whey Isolat und zu 70 Prozent aus Whey Konzentrat besteht, ist ein vorzeige Beispiel für ein super Preis-/ Leistungsverhältnis. Reines Whey Isolat ist mit 18 bis 35 Euro pro Kilo ein wenig teuerer als das normale Whey Konzentrat.

Falls du Vegan lebst, eignen sich Whey Proteine leider nicht für dich. Denn diese bestehen hauptsächlich aus Milchprodukten. Mittlerweile gibt es aber einzelne Produzenten wie MyProtein, Frey Nutrition und ESN die komplett auf tierische Zusätze verzichten und somit auch Angebote für Veganer haben.

Kann man wirklich mit Proteinshakes abnehmen? Whey Protein eignet sich definitiv zum abnehmen, aber nur dann, wenn man auch etwas dafür macht. Dafür sollte man sich mit den verschiedenen Prozessen des Körpers vertraut machen. Hauptsächlich wird das Whey Protein von fast allen Sportlern zum Muskelaufbau eingenommen.

Welches Whey Protein ist das beste für den Muskelaufbau? Fragst du mehrere Personen nach einer Empfehlung, wirst du ziemlich sicher auch mehrere verschiedene Antworten bekommen. Alle haben ihren eigenen Favorit, aber als Neuling bringt dich das nicht weiter. Die Produktvielfalt ist im Bereich Whey Protein riesig und jeder Produzent lobt sein Produkt in den Himmel. Wir kennen nun den Unterschied zwischen den verschiedenen Arten wie Konzentrat, Isolat und Hydrolysat.

 Vergriffen sind aber dennoch meistens die klassischen Geschmacksrichtungen wie Vanille oder Schokolade. Einige wählen sogar ein komplett neutrales Pulver, denn die künstlichen Geschmackssorten bei den Eiweißen mag nicht jeder. Was du am Ende wählst kann niemand beeinflussen. Man muss es einfach ausprobieren und herausfinden, was einem am besten schmeckt. Falls ein Freund/Freundin oder Trainingspartner/in bereits ein Whey Protein hat, kannst du ja auch erst einmal bei ihm oder ihr probieren.

Wenn du nur die empfohlenen Mengen zu dir nimmst, wird es nicht zu Nebenwirkungen kommen. Leidest du an Laktoseintoleranz kann es natürlich dazu kommen. Deshalb solltest du nur laktosefreies Eiweisspulver einnehmen. Wichtig ist die Zutaten die auf den Whey Proteinen aufgeführt sind, genau zu lesen. Denn es gibt auch schlechte Produkte die viele künstliche Zusätze enthalten. Diese können sogar dazu führen, dass man Hautprobleme bekommt durch den gestörten Hormonhaushalt. Informiere dich über die vielen Inhaltsstoffe und du wirst sofort erkennen, welches Eiweißpulver schlecht und ungesund ist. Verallgemeinern lässt sich diese These jedoch nicht.

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