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Magnesium

Magnesium Test 2020 - Die besten Magnesium Präparate im Vergleich

Manche Menschen leiden unter einem Magnesiummangel und andere haben einen erhöhten Bedarf. Wenn es darum geht, ein passendes Präparat zu finden um den Magnesiumhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen, ist unser Magnesium Test 2020 genau das Richtige für dich. 

Hier erhältst du alle informationen zu Magnesium selbst und kannst dir Wissen aneignen betreffend den verschiedenen Formen dieses wichtigen Nährstoffes. Wir zeigen dir mit Tipps und Tricks, wie du genau das Präparat findest, dass am besten zu dir passt.

Die besten Magnesium Präparate in der Übersicht

Magnesium Ratgeber - Alles was Du vor dem Kauf wissen solltest

Zuerst erklären wir dir Allgemeines zu diesem Nährstoff, wie viel Magnesium unser Körper braucht und weshalb zum Beispiel Schwangeren Frauen Magnesium empfohlen wird. Danach gehen wir detaillierter auf die verschiedenen Arten von Magnesium ein.

Das wichtigste auf einen Blick:

  • Magnesium ist für unseren Körper überlebenswichtig. Dieser Mineralstoff ist mitverantwortlich bei vielen Stoffwechselprozessen. Unser Körper ist jedoch nicht in der Lage, Magnesium selbständig zu produzieren. Deshalb muss es von extern zugeführt werden. 
  • Leiden wir unter einem Magnesiummangel, können wir unseren Magnesiumhaushalt mit Präparaten unterstützen. Es gibt viele verschiedene Arten von Magnesium. Magnesiumcitrat und Magnesiumcarbonat zählen dabei zu den beliebtesten. 
  • Diese Präparat sind für Menschen, die Aufgrund eines Mangels, Magnesium zuführen müssen. Zu diesen Patienten zählen zum Beispiel, Schwangere Frauen, Spitzensportler oder Menschen mit Diabetes.

Was ist Magnesium überhaupt?

Den meisten ist das chemische Element  Magnesium noch als “Leichtmetall” aus dem Schulunterricht bekannt. Der britische Physiker und Chemiker Joseph Black entdeckte bereits 1955 erste Verbindungen von Magnesium. 

Magnesium kommt auf der Erde unter allen Elementen am meisten vor. Reines Magnesium findet sich nicht in der Natur. Es ist immer in Verbindung mit anderen Elementen.

Bei uns ist Magnesium, nebst dem in der Natur vorhandenen, meist als Nahrungsergänzungsmittel das für verschiedene Dinge eingesetzt werden kann, bekannt.

Es gibt sie in vielen verschiedenen Formen. In Apotheken oder Drogerien findet man alle unterschiedlichen Varianten. 

Magnesium gehört zu den überlebenswichtigen Stoffen für alle Organismen dieser Erde. Es ist ein für die Physiologie essentieller Stoff. Auch für den menschlichen Körper. Unser Körper ist jedoch nicht fähig, Magnesium selbst zu produzieren.

Durch die Nahrungsaufnahme muss jeden Tag Magnesium zugeführt werden damit wir nicht unter einer Mangelerscheinung leiden. Diese Dosis an Magnesium bewegt sich zwischen 300-400g täglich. Ernähren wir uns ausgewogen, ist dieser Bedarf normalerweise immer gedeckt.

Magnesium-Präparat als Nahrungsergänzungsmittel oder Medikament wird dann empfohlen, wenn dieser Bedarf nicht mehr gedeckt werden kann oder erhöht ist.

Was macht Magnesium genau in unserem Körper?

In der Natur kommt Magnesium nur in Verbindung mit anderen Stoffen vor und ist das am meisten vorhandene Element auf dieser Erde. 

Nebst anderen Anwendungszwecken, benutzt man Magnesium als Brennstoff, im Sport oder in der Medizin.

Es ist ein überlebenswichtiges Mineral, dass unser Körper nicht eigenständig herstellen kann und über die Ernährung zugeführt werden muss.

Im Vergleich zu Calcium, dass mit 1.000 Milligramm im Körper vorhanden ist, ist Magnesium mit 20 Makrogramm in sehr geringen Mengen im Umlauf.

Stoffwechsel

Damit der Körper Energie für die diversen täglichen Aktivitäten aufbringen kann, benötigt er Magnesium.

Magnesium ist dabei unentbehrlich bei über 300 Stoffwechselprozessen zum Beispiel im Immunsystem und den Muskel- und Nervenzellen.

Mit Calcium vereint, sorgt Magnesium dafür, dass wir uns Bewegen können. Es überträgt und leitet Erregungen in die Nerven- und Muskelzellen.

Chronische Krankheiten

Unter anderem hat Magnesium eine entzündungshemmende und krampflösende Wirkung. Speziell bei chronischen Erkrankungen wie im Darm oder zum Beispiel Multiple Sklerose, Arteriosklerose und Arthritis kann Magnesium sehr hilfreich sein.

Gerade bei einer Diabetes Erkrankung ist die zufuhr von genügend Magnesium esentiell wichtig.

Ist ein Diabetespatient eher schlecht eingestellt, verliert er über den Urin sehr viel Magnesium und erleidet deshalb schneller einen Mangel, als ein gesunder Mensch.

Hormonhaushalt

Bei Menstruationsbeschwerden kann Magnesium sehr gut die Schmerzen lindern und den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen. Auch bei Fruchtbarkeitsbehandlungen oder Therapien wegen Impotenz kann Magnesium eingesetzt werden.

Blutdruck

Durch die Erhaltung der Elastizität der Blutgefässe, kann Magnesium helfen, den Blutdruck zu regulieren.

Das Risiko einen Schlaganfall, Herzinfarkt oder Bluthochdruck zu erleiden, wird dadurch erheblich gesenkt.

Dein Herz kann sich dank dem Magnesium bester Gesundheit erfreuen. Das verdankt es der muskelentspannenden Wirkung des Nährstoffes.

Entgiftung

Toxine und Quecksilber können dank der entgiftenden Fähigkeiten von Magnesium erfolgreich ausgeschwemmt werden.

Würde unser Körper kein Magnesium enthalten, würden auch die Vitamin C Präparate nichts nützen. Denn das Magnesium ist für die Aktivierung des Vitamin C verantwortlich.

Um immer fit und gesund zu bleiben brauchen wir Magnesium. 

Unser Körper muss damit immer genügend versorgt sein damit wir unbeschwert den Alltag meistern können.

Wer sollte Magnesium supplementieren?

Wer sich gut und gesund Ernährt, der deckt normalerweise auch automatisch den Magnesiumbedarf.

Es kann aber vorkommen, dass wir wegen bestimmten Lebensumständen eine höhere Zufuhr brauchen. Dann ist die zusätzliche Einnahme von Magnesium unumgänglich, um einen Mangel abzuwenden.

Magnesium-Präparate sind dann sinnvoll, wenn wir den Haushalt über die normale Nahrungsaufnahme nicht mehr decken können.

Bist du gestresst oder musst körperlich sowie geistig sehr anstrengende Arbeiten erledigen, kann es durchaus von Nöten sein Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel zu zuführen. Dies trifft auch auf Leistungs- oder Spitzensportler zu.

Auch eine Schwangerschaft oder die Stillzeit erfordert eine höhere Zufuhr an Magnesium.

In diesem Fall müssen ja zwei Körper mit dem Nährstoff versorgt werden. Leidet man an einer Krankheit oder muss anhaltend Medikamente einnehmen die einen Magnesiummangel hervorrufen könnten, empfiehlt es sich Magnesiumprodukte einzunehmen.

Wie sollte man Magnesium dosieren?

Allein in Deutschland leiden 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung unter chronischem Mangesiummangel. Sie schaffen es nicht, den Bedarf von 350 bis 400 Milligramm täglich, zu decken. 

Experten empfehlen daher, maximal 250 Milligramm Magnesium pro Tag zusätzlich als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

Am besten nimmt man diese Zusätze in zwei Hälften, über den Tag verteilt, ein.

Hast du das Gefühl an einem Magnesiummangel zu leiden solltest du zuerst einen Test machen. Dieser wird dir deinen genauen Magnesiumspiegel aufzeigen.

Dadurch kannst du anschließend genau so viel Magnesium zusätzlich einnehmen, wie du auch wirklich brauchst.

Falls du an einer Krankheit leidest, konsultiere vor der Einnahme deine Arzt und frage ihn um Rat. Du wirst nach der Einnahme nicht sofort eine Besserung feststellen. Mangesium muss regelmäßig und über längere Zeit eingenommen werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat folgende Magnesiumzufuhr, je nach Alter und Geschlecht, für den täglichen Bedarf empfohlen:

Kinder

Bei Kindern ist die benötigte Menge an Magnesium eher gering. Dadurch können Kinder den benötigten Gehalt fast immer über die normale Nahrung decken.

Kinder Magnesium (mg/Tag)
0 – 4 Monate
24
4 – 12 Monate
60
1 – 4 Jahre
60
4 – 7 Jahre
120
7 – 10 Jahre
70
10 – 13 Jahre
230-250
13 – 15 Jahre
310

Erwachsene

Bei Männern und Frauen im Erwachsenenalter unterscheiden sich die Werte nur ganz gering. Sie liegen, außer bei stillenden Müttern, im ähnlichen Bereich.

Erwachsene Magnesium (mg/Tag)
Frauen
300 – 350
Männer
350 – 400
Schwangere Frauen
310
Stillende Mütter
390

Bitte beachte immer, dass die Werte aus der Tabelle sich immer auf gesunde Menschen beziehen.

Welche Formen von Magnesium existieren?

Magnesium ist natürlicherweise immer nur in Verbindung mit anderen Stoffen auffindbar.

Hier findest du mehrere Beispiele von organischen und anorganischen Verbindungen:

Organisch

Organisch

  • Magnesiumcitrat: Hilft gegen Verstopfung und Nierensteine
  • Magnesiumglycinat: Gut verträglich, beruhigt Magen
  • Magnesiumaspartat: Nahrungsergänzung, geringer Magnesiumgehalt

Anorganisch

  • Magnesiumcarbonat: Hilft gegen Sodbrennen, als Schweißminimierung bei Sportlern, Füllstoff
  • Magnesiumphosphat: Hilft gegen Menstruationsbeschwerden und Muskelkrämpfe
  • Magnesiumoxid: Neutralisiert Säure im Magen, Abführmittel

Gegen welche Beschwerden kann Magnesium helfen?

Schlafstörungen

Um gut einschlafen zu können bietet sich die Nerven- und Muskelentspannende Wirkung von Magnesium an. Leidest du unter Schlafstörungen solltest du das unbedingt ausprobieren. Denn Magnesium hilft nicht nur bei nächtlichen Muskelkrämpfen.

Depressionen

Es gibt Behauptungen darüber, dass Magnesium mit Serotoninwiederaufnahme-Hemmern (SSRI) gleichgestellt werden kann. Durch diese Studien wurde herausgefunden, dass es auch gegen Depressionen oder Angstzustände eingesetzt werden kann.

Es müssen nicht immer gleich Depressionen sein. Viele kennen den sogenannten “Winterblues”. Man ist im Winter stets müde und antriebslos. Dabei kann ein Magnesium-Präparat sehr helfen.

Migräne

Auch bei Migräne hat Magnesium eine lindernde oder gar heilende Wirkung. Durch Untersuchungen wurde festgestellt, dass Menschen mit Migräne oft unter Magnesiummangel leiden.

Die Migräne wird dadurch begünstigt, weil das Magnesium für die Weiterleitung von Erregungen in die Muskel- und Nervenzellen ist. 

Migränepatienten, die jeden Tag zwei mal 300 Mg Magnesium zu sich genommen haben, leiden deutlich weniger an Migräneanfällen. Sie teilten unter anderem mit, dass diese Anfälle wesentlich weniger intensiv ausgefallen sind.

Prophylaktisch ist Magnesium deshalb bei Migräne sehr zu empfehlen.

Demenz

Durch Magnesium wird auch die Denkleistung gefördert und das Demenzrisiko gesenkt. Dies wurde anhand einer Studie aus Japan im Jahre 2012 belegt. Dabei wurden 1081 Menschen im Alter von 60 Jahren, die nicht an Demenz erkrankt sind, getestet.

Ein semi quantitativer Fragebogen wurde eingesetzt und hat gezeigt, dass durch die zusätzliche Einnahme von Magnesium, das Demenzrisiko sichtlich sinkt.

Wie äußert sich Magnesiummangel im Körper?

Definiert wird ein Magnesiummangel anhand einer Abnahme der Magnesiumkonzentration im Blut. Bei unter 0,5 Millimol pro Liter wird unter Ärzten von einer Hypomagnesiämie ausgegangen.

Ursache

Schlechte Ernährung, Krankheiten oder andere Lebenssituationen können einen Magnesiummangel hervorrufen. Folgend findest du eine Liste mit möglichen Ursachen für einen Mangel an Magnesium:

  • Einseitige/unausgewogene Ernährung
  • Stress
  • Leistungssport / anstrengende körperliche Aktivität
  • Über- oder Untergewicht
  • Schwangerschaft / Stillzeit
  • Diabetes
  • Bluthochdruck
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Einnahme von Medikamenten (Antibiotika, Abführmittel)

Auch ist bekannt, dass Diabetes eher durch einen Mangel an Magnesium im Blut entsteht als durch ein zu hohes Vorkommen.

Symptome

Da Magnesium für viele verschiedene Funktionen im Körper verantwortlich ist, sind auch die Symptome bei einem Mangel unterschiedlich. Sie können zur gleichen Zeit eintreten und umfassen zum Beispiel folgende Anzeichen:

 

  • Wadenkrämpfe
  • Müdigkeit
  • Reizbarkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Kribbeln an Händen und Füßen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Schwindel / Übelkeit
  • Herzrhythmusstörungen etc.

Diese Auflistung sind nur Beispiele von Symptomen die oft vorkommen bei einem Mangel an Magnesium. Man könnte hier sicher noch viel mehr anhängen. Falls du von anderen Symptomen geplagt bist, solltest du entsprechend deinen Arzt konsultieren.

Diagnose

Um absolute Gewissheit zu haben sind Bluttests oder Belastungstests notwendig. Ein sachkundiger Arzt kann aber auch durch eine Untersuchung deiner Symptome herausfinden, ob du an einem Magnesiummangel leidest.

Gibt es Nebenwirkungen bei der Einnahme von Magnesium?

Ist dein Körper gesund und bei kräften, so wird er einer Überdosierung mit Magnesium entgegenwirken. Dies ist absolut ungefährlich.

Führt man zu viel Magnesium zu nimmt der Darm es einfach nicht mehr auf. Man leidet dann höchstens an Durchfall oder einem weichen Stuhl. Darüber wird der Überschuss ausgesondert.

Zu viel Magnesium das ins Blut gelangt, wird durch die Nieren transportiert und beim Urinieren ausgeschieden.

Nimmst du täglich die 350 bis 400 Milligramm Magnesium zu dir wirst du ziemlich sicher nicht an solchen Nebenwirkungen leiden.

Menschen die so oder so schon einen schwachen Magen-Darm-Trakt besitzen, sind eher von diesen Symptomen geplagt.

Leidet jemand an einer Nierenerkrankung, sollte darauf geachtet werden keine Überdosierung herbeizuführen. Denn durch die eingeschränkte Funktion der Niere wird der Überschuss an Magnesium nicht einfach wieder ausgeschieden.

  • Weicher Stuhl/Durchfall
  • Erschöpfung, Müdigkeit, Schwächegefühl
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Blutdruckabfall
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Verlangsamung Herzschlag

Ein Arztbesuch ist unumgänglich, solltest du die angegeben Symptome bei dir Feststellen. Es handelt sich dabei um eine Magnesiumüberdosierung.

Was kostet mich Magnesium?

Je nach Menge, Art, Qualität und Produzent variiert auch der Preis der Magnesium-Präparate.

Der Preis passt sich den jeweiligen Faktoren an, auf welche mehr Wert gelegt werden.

In Drogerien, Lebensmittelgeschäften oder Apotheken kannst du bereits ab 1 Euro für 20 Brausetabletten, günstige Magnesium-Präparate kaufen.

Eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Präparaten findest du in der Durchschnittsklasse im mittleren Preissegment.

Bevor du ein Präparat kaufst, solltest du im Voraus herausfinden wie hoch dein täglicher Bedarf an Magnesium ist. Dann kannst du ein Produkt kaufen, welches die Menge enthält, die du benötigst.

Typ Preis
Brausetabletten
ab ca. 1 Euro
Pulver
ab ca. 2 Euro
Kapseln
ca. 3 bis 84 Euro
Kautabletten
ab ca. 4 Euro
Filmtabletten (zum Schlucken)
ab ca. 4 Euro
Dragees
ab ca. 6 Euro

Orientiere dich am  Preis pro Stück oder pro 100 g um die Produkte zu vergleichen und eine Übersicht zu bekommen.

Wo kann ich Magnesium am besten kaufen?

Wo kann ich Magnesium kaufen?

Viele Supermärkte bieten mittlerweile Magnesium an. Ansonsten findest du sie in jeder Apotheke oder Drogerie.

Auch im Internet kannst du Magnesium über folgende Anbieter kaufen:

  • Drogerien: DM, Rossmann
  • Onlineshops: Amazon.de, Ebay.de, Online-Apotheken
  • Supplement-Anbieter: Nu3, Nature Love, Taxofit
  • Supermärkte: Aldi, Lidl, Rewe, Hit, Kaufland, Edeka, etc.

Gibt es Alternativen zu Magnesium?

Leidest du an einem Magnesiummangel wirst du keine Alternative finden. 

Was wir nun auch schon in Erfahrung gebracht haben ist, dass Magnesium ein für unseren Körper unverzichtbarer Nährstoff ist.

Wenn du keinen Mangel hast, brauchst du auch keine Präparate einzunehmen.

Entscheidung: Welche Arten von Magnesium existieren und welche ist die richtige für mich?

Es gibt gesamthaft sieben Magnesiumverbindungen. Wir unterscheiden zwischen drei anorganischn und vier organischen Verbindungen:

Organisch Anorganisch
Magnesiumcitrat
Magnesiumcarbonat
Magnesiumglycinat
Magnesiumoxid
Magnesiummalat
Magnesiumsulfat

Je nach Vorlieben, der verschiedenen Zusammensetzungen sowie Verbindungsstoffen, findet sich eine Magnesiumsverbindung die am besten zu dir passt.

Bei den Verbindungsstoffen gibt es Vor- und Nachteile aufgrund der unterschiedlichen Wirkung auf den Körper.

Im nächsten Artikel erklären wir dir die verschiedenen Arten von Magnesium und wie du am besten herausfindest, welcher Typ für dich am besten ist.

Was macht Magnesiumcitrat aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Magnesiumcitrat wird durch eine Verbindung hergestellt. Man bindet dabei das Magnesium an das Salz der Zitronensäure, an das sogenannte Citrat. 

Mit einer Bioverfügbarkeit von 70 – 90% besitzt die Magnesium-Art die höchste von allen.

Auch die Magnesiumkonzentration mit 8% ist sehr hoch. Das Magnesiumcitrat hilft bei allgemeinen Problemen im Darm oder bei Verstopfung.

Vorteile

  • Hohe Bioverfügbarkeit
  • Gute Verträglichkeit
  • Gegen Verstopfung und gegen Nierensteine

Nachteile

  • Nicht bei einem sensiblen Magen geeignet
  • Höherpreisig

Durch die korrekte Dosierung kann man mit dieser Verbindung auch Nierensteine behandeln. Diese entstehen gar nicht erst oder werden damit aufgelöst.

Was macht Magnesiumcarbonat aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Wird das Magnesium an das Salz der Kohlensäure, das sogenannte Carbonat gebunden, entsteht durch die Verbindung das Magnesiumcarbonat.

Magnesiumcarbonat verfügt mit  nur 30% nur über eine geringe Bioverfügbarkeit.

Vorteile

  • Gegen Sodbrennen

Nachteile

  • Abführende Wirkung bei Überdosierung
  • Nicht bei einem sensiblen Magen geeignet

Menschen die an Sodbrennen leiden reagieren besonders gut auf das Magnesiumcarbonat als Nahrungsmittelergänzung. Da es aber bei einer Überdosierung wie ein Abführmittel wirken kann, sollten sie zuerst ihren Arzt konsultieren betreffend der Einnahme.

Was macht Magnesiumglycinat aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Wird das Magnesium an die Aminosäure Glycin gebunden, entsteht die Verbindung Magnesiumglycinat.

Empfindliche Schleimhäute werden, dank der anti-entzündlichen Wirkung des Glycin, vor drohenden Reizungen geschützt.

Bei Magnesiumglycinat ist die Bioverfügbarkeit hoch.

Vorteile

  • Hilft bei Stress und unruhigem Schlaf
  • Schützt Schleimhäute
  • Gute Verträglichkeit

Nachteile

  • Hohe Dosierung notwendig

Wie die meisten Verbindungen zwischen Magnesium und Aminosäuren, ist das Magnesiumglycinat gut verdaulich.

Diese Verbindung hat auf das zentrale Nervensystem eine entspannende Wirkung und das Glycin schützt die Schleimhäute vor dem Magnesium.

Was macht Magnesiumorotat aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Bei der Bindung von Magnesium an das Salz der Orotsäure, entsteht Magnesiumorotat. Die Bioverfügbarkeit bei dieser Verbindung ist mit 7% gering.

Diese Verbindung wir zum Beispiel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen verwendet.

Vorteile

  • Hilft bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Gute Verträglichkeit

Nachteile

  • Niedriger Magnesium-Anteil

Orotat kann Menschen mit Herzinsuffizienz das Leben wieder einfacher und angenehmer machen. Kombiniert man das Orotat mit Kalium, wird zudem die Resorption der Zellen verbessert.

Was macht Magnesiumsulfat aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Wird das Magnesium an das Salz der Sulfatsäure gebunden, entsteht dabei die Verbindung Magnesiumsulfat.

Mit einer Bioverfügbarkeit im mittleren Bereich wird das Magnesiumsulfat gegen Verstopfung angewendet. Gleich dem  Magnesiumcitrat.

Benötigt man aus krankheitsbedingten oder ernährungstechnischen Gründen ein Nahrungsergänzungsmittel das abführend wirkt, dann verwendet man Magnesiumsulfat.

Vorteile

  • Hilft bei Verstopfung
  • Verwendung im medizinischen Bereich

Nachteile

  • Nicht für sensible Magen geeignet
  • Für tägliche orale Nahrungsergänzung nicht geeignet

Bei Herzinfarkten oder akuten Asthmaanfällen wird Magnesiumsulfat immer noch intravenös angewendet. Als tägliches Nahrungsergänzungsmittel sollte Magnesiumsulfat keinesfalls benutzt werden.

Was macht Magnesiumoxid aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Durch die Verbrennung von Magnesium entsteht Oxid. Bindet man dieses Oxid an das Magnesium, entsteht die Verbindung Magnesiumoxid.

Die Bioverfügbarkeit dieser Verbindung befindet sich im niedrigen Bereich.

Vorteile

  • Gegen Verstopfung
  • Säureregulator
  • Günstig

Nachteile

  • Dosierung schwierig
  • Niedrige Bioverfügbarkeit

Auch das Magnesiumoxid wird, gleich dem Magnesiumcitrat und dem Magnesiumsulfat, bei Verstopfung angewendet.

Benötigen Menschen aufgrund ihrer Ernährung oder einer Krankheit ein Abführmittel, so kann das Magnesiumoxid als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Diese Verbindung dient auch als Säureregulator.

Was macht Magnesium-Malat aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Stellt man eine Verbindung zwischen dem Salz der Apfelsäure (Malat) und Magnesium her, entsteht Magnesium-Malat.

Vorteile

  • Hilft bei Müdigkeit
  • Hilft gegen Schmerzen
  • Hohe Bioverfügbarkeit

Nachteile

  • Hohe Dosierung notwendig
  • Ruhiger Schlaf durch Energieproduktion nicht garantiert

Die Bioverfügbarkeit ist hier sehr gut. Magnesium-Malat ist super für Menschen, die immer Müde sind. Seine Wirkung macht Munter und lindert Schmerzen. Durch die hohe Bioverfügbarkeit kann der Körper diese Verbindung sehr schnell aufnehmen und die Wirkung setzt zügig ein.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Magnesium Produkte vergleichen und bewerten

Schaut man sich die vielen Magnesium-Präparate in den Apotheken und Drogerien an, weiss man gar nicht für was man sich entscheiden soll. Weiss man jedoch Bescheid über die verschiedenen Arten von Magnesium und deren Wirkung, kann die grosse Auswahl zum Vorteil werden. Wir suchen unser Produkt anhand der folgenden Kriterien aus:

  • Magnesiumkonzentration
  • Bioverfügbarkeit
  • Menge
  • Darreichungsform
  • Art der Magnesiumkomponente

Als nächstes gehen wir genauer auf die Punkte ein und sagen dir auf was man besonders acht geben muss.

Magnesiumkonzentration

Wie wir nun bereits wissen, benötigt der Mensch eine tägliche Magnesiumzufuhr von 350 bis 400 Milligramm für seinen Körper. Die Produkte sind deshalb auf diese Dosis ausgelegt.

Bei Sportlern oder Schwangeren sieht das anders aus. Dort wird eine höhere Zufuhr benötigt.

Durch eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise wird der Magnesiumbedarf normalerweise schon gedeckt und ein Ergänzungsmittel ist nicht notwendig. Der Körper nimmt das Magnesium sehr gut auf.

Bei erkrankten Menschen oder Sportlern, Schwangeren Frauen und Stillenden Müttern kann der Bedarf aber erhöht sein. Zum Beispiel wenn jemand unter einer Schilddrüsenunterfunktion leidet.

Die Aufnahme von Stoffen in das innere der Zellen nennt man Resorption. Das Blutbild sollte sich nach mindestens zwei bis vier Monaten verbessern, wenn man regelmässig Magnesium einnimmt.

Bioverfügbarkeit

Die Bioverfügbarkeit dient bei vielen Herstellern der Magnesium-Präparate als Werbung für ihr Produkt.

Wer viel über Magnesium liest, wird auch dort auf die Bioverfügbarkeit als wichtiges Kaufkriterium stossen.

Diese Angabe sagt über das Produkt aus, wieviel Magnesium tatsächlich vom Darm aufgenommen wird.

Am Urin kann gemessen werden, wie hoch die Bioverfügbarkeit eines Magnesiums ist.

An erster Stelle bezüglich der Bioverfügbarkeit steht das Magnesiumcitrat und an letzter Stelle das Magnesiumoxid.

Die Interpretationen und Gewichtungen der Werte solltest du allerdings nicht immer als Leitfaden nutzen. Denn es gibt bisher nur sehr wenige Studien, die alle Magnesium-Arten miteinander verglichen haben.

Bei den Tests wird zudem nicht anhand der tatsächlich resorbierten Menge vom Körper bestimmt, sondern anhand der Menge von Magnesium im Urin.

Um das passende Magnesium-Präparat für dich zu finden, kann die Angabe der Bioverfügbarkeit also ein guter Leitfaden sein.

Deine Anforderungen an das Produkt sind am Ende entscheidend darüber, wie viel Wert du auf die Bioverfügbarkeit legst.

Menge

Je nach Produzent und Bedarf können Magnesiumpräparate in verschiedenen Mengen gekauft werden. Packungen die nur zehn Präparate enthalten sind besonders für Menschen geeignet, die Ihre Magnesiumzufuhr erhöhen wollen aber nicht an einer bestimmten Krankheit leiden. Man kann diese Präparate in fast allen Drogerien, Discountern oder Apotheken ohne ärztliches Zeugnis erwerben. Leidet man an einer Krankheit oder betreibt Leistungssport, gibt es Angebote in denen mehrere hundert Präparate enthalten sind. In Form von Kapseln, Tabletten oder Dragees.   Man kann sich auch einfach ein Pulver-Präparat in das Müsli oder ins Getränk mischen um zusätzliches Magnesium einzunehmen. Wichtig ist, dass du immer den Inhalt der Packungen mit dem Preis abgleichst. Die Dosierung und die Art des Magnesiums müssen beim Vergleich natürlich identisch sein.

Darreichungsform

Es gibt viele verschiedene Arten das Magnesium einzunehmen. Der Markt bietet dabei sicher auch die richtige Form für dich. Du kannst unter anderem auswählen zwischen den folgenden Darreichungsformen:

  • Magnesium-Tabletten
  • Magnesium-Brausetabeltten
  • Magnesium-Kautabletten
  • Magnesium-Dragees
  • Magnesium-Kapseln
  • Magnesium-Granulat
  • Magnesium-Pulver

Magnesium kann in Form von Filmtabletten und Kapseln am schnellsten aufgenommen werden. Da man sie herunter schluckt, lösen sie sich erst im Magen auf und werden über den Dünndarm direkt aufgenommen.

Wenn man nicht so gerne Schluckt, kann man auf Kautabletten oder Dragees ausweichen.

Um das einnehmen angenehmer zu machen, besitzen diese oft eine leicht süssliche Beschichtung. Wer grundsätzlich auf Zucker verzichtet, ist bei dieser Variante schlecht bedient.

Möchtest du gänzlich auf die festen Varianten verzichten, kannst du dir einfach Pulver oder Brausetabletten kaufen und diese im Wasser auflösen. 

Damit sich Brausetabletten möglichst schnell auflösen, sind sie aber oft mit Trennmittel und Füllstoffen versetzt.

Beim Pulver kannst du es individuell dosieren und es sind selten zusätzliche Stoffe enthalten. Es besteht lediglich die Gefahr, das falsche Mengen angemischt werden.

Art der Magnesiumkomponente

In unserem Ratgeber haben wir dir bereits die Verbindungen die in der Natur vorkommen oder synthetisiert werden können näher gebracht. Nicht alle dieser Magnesiumverbindungen sind  jedoch auch in Lebensmittelzusätzen zu finden. Auch die Bioverfügbarkeit kann stark variieren.

Organisch

Die am meisten verwendet Art ist das Magnesiumcitrat. Diese Verbindung wird vom Körper am schnellsten aufgenommen, wie mehrere Studien belegen. 

Diese Verbindung beschleunigt die Verdauung schon mit einer kleinen Dosierung von ca. 150 Milligramm und löst sich super im Wasser auf.

Anorganisch

Magnesiumoxid ist an letzter Stelle der Verbindungen, die unser Körper gut aufnimmt.

Es ist, wie das Magnesiumcitrat, in vielen Magnesiumpräparaten enthalten und ist anorganisch. Es löst sich in kontakt mit Wasser kaum auf.

Es wirkt sehr gut gegen Sodbrennen, da es die Magensäure neutralisiert. Es eignet sich hervorragend als Abführmittel.

Organische Magnesiumverbindungen sind wasserlöslich und enthalten eine höhere Bioverfügbarkeit. Die anorganischen dagegen sind nicht wasserlöslich und die Bioverfügbarkeit eher gering.

Magnesiumcitrat wird von allen Formen am schnellsten aufgenommen.

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